THEMEN FÜR SENIOREN

Yoga für Senioren – ein Weg für mehr Gesundheit & Balance

Neues Jahr, neue Vorsätze – mehr Bewegung, mehr Balance für Körper und Geist. Immer mehr Senioren haben Yoga für sich entdeckt, um so auf sanfte Art Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Yoga hat seinen Ursprung in Indien und ist keine Religion, wie manche vermuten, und hat sich in den letzten Jahren vom Image „der Esoterik und Wollsocken“ befreien können.

Die 5000 Jahre alte fernöstliche Bewegungsphilosophie, die Körper-, Atem- und Entspannungsübungen kombiniert, ist ein Weg zu mehr Gesundheit und mehr Lebensfreude und eignet sich für jedes Alter, für jedes Körpergewicht und kann zu jeder Zeit ausgeführt werden. Eine besondere Sportlichkeit ist nicht nötig, um mit dieser seit Jahren im Trend liegenden Bewegungsform ins neue Jahr zu starten. In Deutschland umfasst Yoga vor allem Körperübungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) und diverse Entspannungstechniken.

Positive Eigenschaften – wie Yoga wirkt
Die Lehren des Yoga können zu einer besseren Lebensgestaltung, mehr Selbstwertgefühl und einem besseren Gefühl für den eigenen Körper beitragen und auf diese Weise die Gesundheit fördern. Yoga ist anstrengend, gleichzeitig gehört sie zu den körperschonenden Bewegungsformen für Jung und Alt. Gerade im Alter ist es wichtig, auf sanfte Art beweglich zu bleiben sowie die Koordinationsfähigkeit zu stärken. Rückschmerzen werden gelindert, Haltungsfehler werden korrigiert, chronische Muskelverspannungen an Hals und Nacken aufgelöst und auch das Immunsystem wird gestärkt. Senioren, die an chronischen Erkrankungen, wie z.B. Gelenkbeschwerden oder Bluthochdruck leiden, sollten vorher ein Gespräch mit dem Hausarzt führen und ggf. abklären, welche Yogaübungen geeignet sind. Auch für Menschen mit körperlicher Einschränkung gibt es Übungen – auch hier ist die Rücksprache mit einem Arzt und Physiotherapeuten Pflicht.

So funktioniert Yoga
Beim Yoga geht es u.a. um Körperübungen, bei denen bestimmte Körperstellungen eine Zeit lang gehalten werden, wie z.B. bei der Yogaübung Asanas – das kann im Liegen, Sitzen oder im Stehen sein. Yoga ist eine Frage der Haltung: Standhaltung, Umkehrhaltung, Rück- und Vorbeugen, Drehhaltungen, Gleichgewichts- und Entspannungshaltungen und Sitzhaltung. Das Halten kräftigt und dehnt auf sanfte Art die Muskeln. Damit kombiniert werden einfache Atemübungen, die eine natürlich fließende Atmung fördern, mit dem Ziel einer Tiefenentspannung für Körper und Geist.
Die Übungen für Senioren unterscheiden sich insofern, dass jüngere Menschen mehr Kraft in das Halten hineinlegen; Senioren sollten mit ihren Kräften bei Dehnübungen flexibler umgehen, je nach Kraftreserven, und alles „geschmeidig“ und langsam angehen. Beim Yoga gibt es viele verschiedene Techniken und Methoden, so dass für Jeden etwas dabei ist. Gerade für Senioren ist es förderlich „mit beiden Beinen im Leben zu stehen“ und so präventiv Stürze und Verletzungen zu verhindern – auch dafür gibt es spezielle Übungen, die z.B. die Fuß- und Beinmuskulatur stärken.

Yoga erleben
Mittlerweile gibt es fast in jedem Ort oder Nachbarort eine Yogaschule mit ausgebildeten Yogalehrern, die eine Aus-/Fortbildung absolviert haben müssen – denn nur qualifizierte Yogalehrer/innen können eine falsche Haltung bei den Übungen korrigieren. Auch die Volkshochschulen und Fitness-Studios bieten Yogakurse in Variationen an – von Yoga für Anfänger bis hin zu Power-Yoga für Fortgeschrittene. Fragen Sie nach einer kostenlosen Probestunde. Klären Sie mit dem Yogalehrer ab, welche Übungen für Senioren optimal geeignet sind.