THEMEN FÜR SENIOREN

Seniorengerechter Gemüseanbau – Gärtnern gegen die Krise

Der Corona-Virus trifft alte Menschen mit einer Wucht – Besuchsverbote in Altenheimen und Seniorenzentren, freiwillige und auch notwendige Selbstquarantäne zuhause. Eine kleine Abwechslung vom Corona-Alltag ist gerade jetzt für Senioren besonders wichtig. Glücklich kann sich schätzen, wer einen Garten oder Balkon hat, und sich mit dem Gärtnern und Anpflanzen von Pflanzen, Kräutern und Gemüse ablenken kann – und das aktuell schöne Wetter lädt regelrecht dazu ein.

Nutzgarten in Eigenregie
Gesunde Ernährung und körperliche Fitness stehen ohnehin bei vielen Senioren auf dem Plan. Kombinieren lässt sich beides beim ganzjährigen Nutzgarten für die Eigenversorgung.
Einerseits, weil es Spaß macht, günstiger als der Einkauf im Supermarkt ist und die selbstgezüchteten Tomaten sowieso leckerer schmecken. Anderseits, weil es immer mal wieder Lebensmittelskandale gibt, die das Vertrauen in gute und schadstofffreie Lebensmittel aus dem Supermarkt schmälern. Und: in den vergangenen Wochen standen viele Menschen vor leeren Regalen in den Lebensmittelmärkten. Nicht zu vergessen: Ältere Menschen kennen die Eigenversorgung noch „von früher“ und sind mit dem Ernten von Kartoffeln und Co. aufgewachsen.

Gemüseanbau bringt Lebensqualität
„Wer sät, wird ernten“ und „Erde erdet“: Ältere Hobbygärtner, die Gemüse und Kräuter selbst anbauen, profitieren in zweifacher Hinsicht: Die frische und unbelastete Ernte fördert eine gesunde Ernährung. Gleichzeitig kommt hier leichte Bewegung ins Spiel – wichtig bei älteren Menschen, die sich nicht mehr so viel an der frischen Luft bewegen, d.h. der Gemüseanbau unterstützt die körperliche Fitness, ohne sich zu verausgaben, Gesichtszüge entspannen sich. Die Arbeit im Garten ist gut für die Motorik: dort wird gejätet, Erde geglättet, alte Blätter gezupft, Gießkannen gehoben. Auf diese Weise machen Senioren unzählige fein- und grobmotorische Bewegungen und führen damit „unbewusst“ wichtige ergotherapeutische Übungen durch.
Erfolgserlebnis – von der Aussaat über Pflege bis zur Ernte: Ob rote Beete, Bohnen oder Basilikum – der Gemüseanbau stellt eine Aufgabe dar und gibt dem Tag eine Struktur; viele Senioren widmen sich der Gartenarbeit mit großer Hingabe, übernehmen Verantwortung, fühlen sich gebraucht, durch die Freude über die Ernte wir zudem ihre Eigenständigkeit und ihr Selbstwertgefühl gefördert. Diese Erfolgserlebnisse sind wichtig für die eigene Zufriedenheit und Lebensqualität – nicht nur in Zeiten der Krise.

Hochbeete sind ideal
Sich lästig bücken und auf dem Erdboden wühlen war gestern: Praktische Hochbeete sind ideal, sie sind aufgrund ihrer Höhe bequem und gut „bedienbar“; sie erleichtern älteren Menschen das Gärtnern in vielerlei Hinsicht. Zudem haben sie den Vorteil, dass man die Hochbeete im Garten wie auch auf den Balkon und die Terrasse setzen kann – praktisch an einen beliebigen Ort, je nachdem was man anpflanzen will, schattig oder sonnig. Ein weiterer Vorteil des Hochbeets besteht darin, dass es von Nacktschnecken und anderen ungebetenen Gästen weitestgehend verschont bleibt – d.h. Schädlinge müssen nicht mit Chemie oder anderen Alternativen bekämpft werden. Besonders der Anbau von Gemüse eignet sich prima für Hochbeete.
Hochbeete können als Bausatz gekauft werden oder selbst gebaut werden.

Gartenlandschaftsbauer aus dem Netzwerk www.servicewelten.net stehen Ihnen – auch kontaktlos, z.B. telefonisch – mit Rat und Tat beim Anlegen und Aufbau eines Hochbeets zur Seite und beraten Sie.

Was wir unseren Fans, Freunden und Followern sowie unseren Mitgliedern von ServiceWelten wünschen: Bleibt alle gesund!